In einem Mehrfamilienhaus im Mittelweg kam es zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand.
Die Wache anfahrende Kameraden berichteten von einer starken, schwarzen und pulsierenden Rauchentwicklung aus dem Gebäude heraus.
An der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte eine Wohnung im Erdgeschoß im Vollbrand vor, mehrere Personen hatten das Gebäude verlassen und standen, in Sicherheit, auf den Gehwegen.
Die Flammen schlugen sichtbar aus den Fenstern und drohten, auf die Obergeschoße und den Dachstuhl überzugreifen.
Der Einsatzleiter erhöhte das Alarmstichwort auf "FEU2 (Feuer, 2 Löschzüge)" und ließ auch die Bargteheider Sirenen auslösen. Ebenfalls wurde die "Führungsgruppe" alarmiert, damit wurde die Einsatzleitung vor Ort unterstützt und entlastet.
Der Angriffstrupp leitete eine erste Brandbekämpfung durch die Haustür ein und hatte zunächst eine sog. "Nullsicht". Es war durch den dichten Rauch keine Sicht möglich. Mit Hilfe der Wärmebildkamera und einer zu fühlenden Hitzestrahlung konnte der Brandraum jedoch schnell gefunden und mit der Brandbekämpfung begonnen werden.
Zeitgleich wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und über die Drehleiter ein weiterer Löschangriff auf das Dach vorgenommen, da Flammen bereits in den Dachstuhl schlugen. Ein drittes Strahlrohr wurde über eine Gartenfläche vorgenommen.
Vom Korb der Drehleiter heraus öffnete ein Trupp die Dachziegel, um eine Brandausbreitung zu verhindern.
Im Anschluss begannen die Nachlöscharbeiten, bei denen versteckte Glutnester gesucht und abgelöscht wurden.
Mehrere Atemschutztrupps wechselten sich dabei ab.
Die Kameradinnen und Kameraden der FF Elmenhorst unterstützen bei der Wasserversorgung und dem Absuchen der Räume im Haus nach Personen, Haustieren und versteckten Glutnestern.
Das Gebäude wurde mit einem Überdruckbelüfter längere Zeit entraucht.
Die Einsatzleitung wurde auf einem nahegelegenen Parkplatz aufgebaut, dort hatten die eingesetzten Trupps auch die "Hygienestation" zur Verfügung und konnten verschmutzte Einsatzschutzbekleidung wechseln.
Die Rufbereitschaft der Kreisfeuerwehrzentrale rückte an die Wache Bargteheide an, um verschmutzte Schläuche, Atemschutzmasken und Atemluftflaschen zu tauschen.Insgesamt wurden 19 Atemluftflaschen verbraucht.
Bis in den späten Abend herein machten die Kameraden sich daran, die Einsatzfahrzeuge wieder einsatzklar zu machen.
Die Energieversorger rückten an, um das Gebäude strom- und gasfrei zu schalten.
Bei dem Einsatz wurde keine Person verletzt.
JHo






