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Zusammen mit dem Verein „Autismus Hamburg“ (www.autismushamburg.de) veranstalteten wir eine besondere, kleine und sehr ruhige Art der Öffentlichkeitsarbeit.
Knapp 30 Kinder besuchten zusammen mit Eltern und Geschwistern die Bargteheider Feuerwache. Ganz ruhig, ohne Musik, Funkgeräte, Blaulicht und Martinhorn und Imbissständen bestand die Möglichkeit, dass die Kinder sich Feuerwehrfahrzeuge und Gerätschaften ansehen und viele Fragen stellen konnten.
Es wurden Buttons gemacht, Bilder gemalt und die Funktion einer Wärmebildkamera erklärt. Auch unsere Schutzkleidung lag bereit, damit diese anprobiert oder auch nur angefasst werden kann. Kennenlernen mit den Händen, begreifen und erleben.
Ein Highlight bestand in der Möglichkeit, kurze Rundfahrten mit 2 Löschfahrzeugen zu machen. Auch die Wasserspiele fanden großen Anklang!

Die sogenannte „Autismus-Spektrum-Störung“ ist sehr vielfältig und umfasst eine sehr große Weite an Entwicklungsbesonderheiten. Diese Besonderheit wirkt sich auf u.a. Wahrnehmung, Kommunikation und soziales Miteinander aus. Betroffene Personen nehmen Umweltreize, Sprache und soziale Situationen häufig anders wahr als nicht autistische Menschen. Es entwickeln sich oftmals besondere Routinen und Interessen.
Autismus ist nicht ansteckend. Trotzdem gibt es Eltern, die ihren „gesunden“ Kindern sagen „mit dem darfst du nicht spielen“ und damit ein völlig falsches und unpassendes Bild vermitteln.

Die Kameraden der FF Bargteheide haben heute einen sehr schönen Sonderdienst erlebt. Viele Fragen (nicht nur von den Eltern) zeigten die Neugierde der Kinder.
Es gab angeregte Kurzgespräche, wenn Sachverhalte hinterfragt wurden.
Unsere Entschädigung für die Stunden Arbeit sind lachende Kinder gewesen.
Vielen Dank dem Verein „Autismus Hamburg“ für die Möglichkeit, ein Stück Inklusion voranzutreiben.

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