Fahrzeuge a.D.

Auf dieser Seite werden alle Fahzeuge der vergangenen Jahrzehnte kurz vorgestellt. Hier noch ein kurzer Ausflug zu den Anfängen der Fahrzeuggeschichte der Bargteheider Feuerwehr...KLICK

Mercedes Vito Kommandowagen (vormals ELW 1) 1999 bis 2016

MTF zivil

Ford Transit Zivilfahrzeug 2008 bis 2013

MTF zivil

Rüstwagen 1 / Unimog 1300 Bachert 1981 - 2006

RW1RW1

Der Rüstwagen wurde 2006 altersbedingt durch das HLF 20/16 ersetzt und an einen Händler für gebrauchte Feuerwehrfahrzeuge verkauft.

AL18 Bachert 1983 - 2009

AnhängerleiterAnhängerleiter

Ersetzt am 01.01.2009 durch die Drehleiter 23/12. Sie war in Bargteheide lange Zeit der zweite Rettungsweg, wenn keine andere Fluchtmöglichkeit mehr über das Treppenhaus möglich ist. Erreichbare Rettungshöhe ging bis zum sechsten Stockwerk.
Aufgrund der damaligen Änderung in der Landesbauordnung (innerhalb von 10 Minute muss ein zweiter Rettungsweg zur Verfügung stehen) ist die Anschaffung dieser Anhängeleiter 1983 notwendig geworden.

MTF / Mercedes Sprinter 312D BJ 1994 / 2000 - 2007 im Dienst

MTF

Gekauft im Jahr 2000 als 6 Jahre altes Gebrauchtfahrzeug. Das MTF wurde 2007/2008 nach einem Totalschaden durch den GW-L1 ersetzt.

ELW1 / Volkswagen T3 1981 - 2000

ELW T3

Der ELW war die Führungsstelle für den Einsatzleiter vor Ort. Damals war dieses Fahrzeug das erste Einsatzleitfahrzeug im Kreis Stormarn. Das Fahrzeug wurde an die FF Kuddewörde verkauft.

MTF Volkswagen T2 Baujahr unbekannt

MTF

Das Fahrzeug diente der Feuerwehr als Transportfahrzeug für die Mannschaft. Es war ein ehemaliges Schleswag Firmenfahrzeug und endete als Hühnerstall auf einem örtlichen Bauernhof.

TLF16 / MAN 415 Bachert 1964 - 1985

TLF16 MAN

Mit diesem Fahrzeug sollte eine Erstbrandbekämpfung durchgeführt werden, da in den meisten Fällen ein Feuer klein anfängt. Durch die geringe Besatzungszahl von nur 6 Mann (Staffelbestatzung 1/5) konnte das Fahrzeug schnell besetzt werden.
Der Angriffstrupp ging in den meisten Fällen mit dem Schnellangriffsschlauch zur Brandbekämpfung vor. Durch die mitgeführte Menge Löschwasser (2400 Liter) konnte ca. eine viertel Stunde ein Löschangriff vorgenommen werden. In dieser Zeit wurde von anderen Einsatzkräften dann eine gesicherte Wasserversorgung von einem Hydranten oder von einer offenen Wasserentnahmemöglichkeit sichergestellt.
Das Fahrzeug wurde an die FF Bornhöved verkauft.

LF16 / MAN 450 Bachert 1969 - 1991

LF16 MAN

Mit diesem Fahrzeug sollte eine Brandbekämpfung im größeren Umfang durchgeführt werden. Mit einem eingebauten Löschwassertank von 800 Litern konnte in der Anfangsphase der Brandbekämpfung ein C-Rohr ca. acht Minuten lang eingesetzt werden. Neben vielem Werkzeug und anderen Gerätschaften, die in einem Einsatzfall gebraucht werden, verfügte das Fahrzeug über eine große Pumpenleistung. Auch die große Anzahl der mitgeführten Schläuche war von unschätzbarem Wert.
Durch eine am Heck des Fahrzeuges mitgeführte Schlauchhaspel, auf der 10 B-Schläuche aufgerollt waren, konnte eine Schlauchleitung von ca. 200m Länge errichtet werden. Somit konnte im Bedarfsfall eine Löschwasserversorgung über eine lange Wegstrecke errichtet werden, die auch sehr viel Löschwasser liefern konnte. Außerdem bot der Aufbau des Fahrzeugs noch genug Raum, dass zusätzliches technisches Bergungsgerät dort verlastet werden konnte.
Das Fahrzeug wurde an die FF Grevesmühlen weiter verkauft.

LF8 / Mercedes LP 608 Bachert 1975 - 1996

LF8

Lange Jahre war das LF 8 das einzige Feuerwehrfahrzeug in Bargteheide, welches mit Atemschutzgeräten ausgerüstet war.
Verlastet waren vier DA 58 im Kofferaufbau. Die Atemschutzgeräte wurden damals erst am Einsatzort angelegt. Auch ein 50kg schwerer ABC-Pulverlöscher befand sich im Aufbau. Ende der siebziger Jahre wurde eine Schlauchbrücke für die Feuerwehren des Amtes Bargteheide Land und der Stadt Bargteheide beschafft. Diese Schlauchbrücke aus Aluminiumrohren wurde auf dem Dach des LF 8 verlastet.
Das Fahrzeug ist an die Betriebsfeuerwehr Glaxo Welcome verkauft worden.

LF8 / Mercedes L407 Metz 1964 - 1975

LF8

Dieses Fahrzeug sollte im Bedarfsfall einen weitern eigenständigen Löschangriff aufbauen. Da aber kein Löschwassertank im Fahrzeug vorhanden war, wurde das Löschwasser aus einem Löschteich entnommen. Dafür standen zwei Pumpen zur Verfügung. Eine festeingebaute Pumpe an der Frontseite des Fahrzeuges und eine im Heck eingeschobene Pumpe (TS8), die an die offene Wasserentnahmemöglichkeit gestellt werden konnte. Das Fahrzeug wurde an die FF Fischbek verkauft.

LF8 L1500S 1944 - 1969 / Magirus auf Mercedes

LF8

Hersteller: Klöckner Humbolt Deutz AG Magirus Feuerwehrgerätebau
Marke: Mercedes Benz L 1500S
Fahrgestellnr: 301016-0214 Motornr: 159011-0772
Kennzeichen: BS-22-5375, OD-225
Motorleistung: 60 PS / Benzin
Verbleib: Am 03.04.1969 an den Kindergarten als Spielgerät abgegeben

Leichtes Löschgruppenfahrzeug L1500S 1943 - 19xx / Magirus auf Mercedes

LLGF

Fahrgestellnr: 301026/0316 Motornr:159011/0732 Aufbau: 217034
Kennzeichen: Pol 209159
Motorleistung: 60 PS / Benzin

Verbleib: Eine Geschichte die im Dorf erzählt wurde besagt, ein Junge soll das von den Engländer beschlagnahmte Fahrzeug auf der Görtzschen Koppel, die als Sammelstelle gedient hat, gestartet haben und zu Schrott gefahren haben.

Leichtes Löschgruppenfahrzeug L1500S 1942 - 1964 / Magirus auf Mercedes

LLGF

Das leichte Löschgruppenfahrzeug war das erste genormte Fahrzeug im Ort. Es wurde von Klöckner Humbolt Deutz AG Magirus Feuerwehrgerätebau auf einem Mercedesfahrgestell gebaut.
Fahrgestellnr: 301016/765 Motornr: 159017/249 Aufbau: 221058
Kennzeichen: POL 34686, BS-22-5367, OD-224
Motorleistung: 60 PS / Benzin
Verbleib: beim damaligen Wehrführer Hans Filter
Kaufpreis: 11.188,35 Reichsmark

Anhängeleiter Magirus Typ Patentleiter Baujahr 1935

AL 1935AL 1935

1935 wurde eine fahrbare zweirädrige Leiter in Dienst gestellt. Sie wurde aber überwiegend bei dem stadteigenen Elektrizitätswerk eingesetzt. Der letzter bekannte Einsatz der Leiter war bei dem Schadensfeuer Passemann am 19.05.1966. Bis in die siebziger Jahre ist die Leiter bei der Schleswag im Einsatz gewesen. Sie verfügte über eine Steighöhe von 12m.