Zwei Kameraden der Feuerwehr bei Einsätzen in Thüringen und NRW getötet

Datum: 
19.01.2018 14:35

Das Orkantief "Friederike" ist vorbeigezogen. 
Der Orkan war der stärkste, der Deutschland seit 11 Jahren getroffen hat.


Unzählige Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren 
(Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren) sowie anderer Hilfsorganisationen waren und sind stunden- und tagelang im Einsatz, um in Not geratene Bürger zu unterstützen.

Zum größten Teil geschieht diese Hilfe am Nächsten rein ehrenamtlich. 
Die Feuerwehrleute bekommen kein Geld für Ihre Tätigkeit, Arbeitgeber stellen viele Kameraden von der Arbeit frei und Familien verzichten auf das gemeinsame Familienleben während der Einsatzzeit.


Leider kam es bei diesem Orkan zu zwei Todesfällen unter den Kameraden.

In Bad Salzungen (Thüringen) wurde ein 28-jähriger Kamerad der FF Bad Salzungen bei den Rettungsarbeiten für eine eingeklemmte Autofahrerin von einem umstürzenden Baum erschlagen, ein weiterer Kamerad wurde dabei schwer verletzt. 

Ein 51 jähriger Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Hachen (NRW) verstarb während der Einsatzarbeiten. Sofortige Reanimationsversuche seiner Kameraden blieben leider erfolglos. Unser Mitgefühl gehört den Kameradinnen und Kameraden der Verstorbenen, sowie den Familien und Freunden.

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein bittet alle Feuerwehren im Land Schleswig-Holstein, als Zeichen der Trauer und Verbundenheit, bis zum 26. Januar Trauerflor an den Fahrzeugen zu führen.

In stillem Gedenken.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide.